Simulierung von Durchbiegungen mit GEWI®-Stäben: Neubauprojekt Pröllstraße 15 Augsburg

Bei einem Neubauprojekt in der Pröllstraße 15 in Augsburg kamen vor kurzem GEWI®-Stäbe als Vorspannsystem zum Einsatz.

Ein Unterzug in dem entstehenden Neubau sollte später eine Betonplatte tragen, die noch nicht betoniert war. Diese Betonplatte würde durch ihr Eigengewicht den Unterzug nach unten drücken und durchbiegen.

Um die Durchbiegung minimal zu halten, Rissbildungen zu vermeiden und die durch die Lasten entstehenden Bewegungen zu kompensieren, simulierte DYWIDAG-Systems International Deutschland die Durchbiegung im Vorfeld, indem der Unterzug wurde nach unten gespannt wurde.

Dazu wurde der Unterzug mit einem Fundament über GEWI®-Stäbe verbunden, die dann vorgespannt wurden. Dabei kamen 4 GEWI®-Stäbe, Ø 32 mm, St 500/550, in Längen von 5 m inkl. 8 Ankerplatten mit Ankermuttern zum Einsatz. Zusätzlich wurden 2 GEWI®-Stäbe, Ø 40 mm, St 500/550, in Längen von 1,80 m mit 2 Ankerplatten inkl. Ankermuttern und 2 Anschweißstücken eingesetzt.

Mit den Stäben mit 32 mm Durchmesser wurde der Unterzug zunächst gefasst und im Anschluss mit den fundamentseitigen GEWI®-Stäben, Ø 40 mm verbunden. Um den Spannstuhl korrekt aufzusetzen, setzte man kleinere Platten mit abgeschnittenen Ecken als Lastverteilung zu größeren Platten ein.

Die Bewegungen am Bauwerk wurden vom Auftraggeber gemessen. Bei einer Last von rund 300 kN betrug die finale Durchbiegung an den GEWI®-Stäben, Ø 40 mm, insgesamt lediglich 20 mm.

Die Vorspannung wird im Anschluss an die Betonierung der Decke wieder durch DYWIDAG-Systems International entfernt.

Generalunternehmer

JOSEF HEBEL GmbH & Co. KG Bauunternehmung, Deutschland


Einheit

DYWIDAG-Systems International GmbH, BU Gerätetechnik, Deutschland

Leistungen

technische Unterstützung

Produkte

4 GEWI®-Stäbe, Ø32 mm, St 500/550, L = 5 m, 2 GEWI®-Stäbe, Ø 40 mm, St 500/550, L = 1,80 m

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