Die Schleuse Aldingen/Remseck: Sanierung mit DYWIDAG-Litzendauerankern

Die Schleuse Aldingen/Remseck nördlich von Stuttgart liegt am rechten Neckarufer, besteht aus zwei Kammern und ist mit Stemmtoren ausgestattet. Die von 1937-1956 erbaute Schleusenanlage wird derzeit umfassend ertüchtigt, weil sie heute für viele Schiffe zu klein und mittlerweile sanierungsbedürftig ist.

Im Rahmen der Sanierung wird die rechte landseitige Kammer der Schleuse mit Verpressankern statisch ertüchtigt und die Böschung vor dem Becken neu gestaltet. Die Betonschale der linken Kammer wird abgefräst und neu gegossen sowie um einige Meter verlängert. Dadurch ist die Schleuse künftig für 110 m-Schiffe befahrbar.

Die wehrseitige Kammerwand – das Ober- und Unterhaupt – musste zur Standsicherung im Felsuntergrund verankert werden.

Für diesen Zweck lieferte DSI Deutschland 100 DYWIDAG-Litzendaueranker mit je 4 Litzen in Längen von 15 m.

Die von PST Spezialtiefbau durchgeführten Bohrarbeiten erfolgten auf der Schleusenwand unter beengten Platzverhältnissen mit einer Doppelkopf-Ankermaschine. Das Ankerbohrgerät musste hierfür mit einem Autokran auf die Schleusenwand gehoben werden.

Auftraggeber

Amt für Neckarausbau Heidelberg, Deutschland

Generalunternehmer

Bauunternehmung Hofschröer GmbH & Co. KG, Deutschland

Auftragnehmer

PST Spezialtiefbau Süd GmbH, Deutschland

Ingenieurbüro

KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH, Deutschland


Einheit

DYWIDAG-Systems International GmbH, BU Geotechnik, Deutschland

Leistungen

Produktion, Lieferung

Produkte

100 DYWIDAG-Litzendaueranker mit je 4 Litzen, L = 15 m

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