Eislastsanierung in Bielefeld: Stabile Nachgründung von Strommasten mit GEWI®-Mikropfählen

Innerhalb der letzten 20 Jahre kam es durch umgeknickte oder umgestürzte Strommasten in Deutschland immer wieder zu Stromausfällen. So knickten beispielsweise im Jahr 2005 im Münsterland 82 Strommasten um, weil sie auf Grund einer extremen Wetterlage außergewöhnlichen Eis- und Schneebelastungen ausgesetzt waren.

Seit einigen Jahren gibt es nun eine neue Norm im Leitungsbau, die eine Erhöhung der Standsicherheit für Strommasten in Deutschland zum Ziel hat. Mit Hilfe sogenannter Eislastsanierungen wird die Tragfähigkeit der Masten verbessert, damit diese bei Nassschneebedingungen und Eisansammlungen im Winter höhere Lasten aufnehmen können.

Eine der Maßnahmen für die Eislastsanierung ist die Nachgründung bestehender Masten, wie sie vor kurzem in Bielefeld an einigen Stellen durchgeführt wurde. Dabei wurden im Zuge der Sanierung von 5 Freileitungsmasten die bestehenden Flachgründungen der Masten mit Hilfe von GEWI®-Mikropfählen nachhaltig verstärkt. Die Besonderheit bei diesem Sanierungsprojekt war, dass die Mikropfähle bei Bohrdurchmessern von 300 mm innerhalb der Strommasten eingebohrt werden mussten. Hier zeigte das System einen echten Vorteil durch das ausgezeichnete Verhältnis von Kraft zu Bohrlochdurchmesser. Darüber hinaus kann das GEWI®-Mikropfahlsystem sowohl Zug-, als auch Druck- und Wechsellasten aufnehmen.

Ein weiteres wichtiges Hauptmerkmal der GEWI®-Kleinbohrpfähle ist die flexible Längenanpassung, die auch noch auf der Baustelle vorgenommen werden kann. Darüber hinaus garantiert das bewährte GEWI®-Grobgewinde auch unter extremen Bedingungen die Schraubbarkeit des Systems.

Die Sanierung erforderte kürzere Schusslängen der GEWI®-Stahltragglieder. Ein weiterer Vorteil des GEWI®-Systems ist die Tatsache, dass das Bohrloch nur verfüllt wird, so dass keine Suspensionsüberschüsse entstehen. Für die Eislastsanierung in Bielefeld lieferte DSI GEWI®-Mikropfähle, Ø 50 und 63,5 mm, die als Kleinbohrpfähle teilweise doppelt korrosionsgeschützt waren. Der gesamte Einbau konnte bei diesem Projekt mit einem leichten und kompakten Bohrgerät durchgeführt werden, das auch innerhalb der Strommasten Platz fand.

Die Eislastsanierung an den 5 Masten wurde erfolgreich abgeschlossen, und zukünftig wird die Tragfähigkeit der Fundamente noch bei weiteren Strommasten mit Hilfe von GEWI®-Mikropfählen verstärkt.

Auftraggeber

Cteam Consulting & Anlagenbau GmbH, Deutschland

Subunternehmer

GEO-BOHRTECHNIK GmbH, Deutschland


DSI-Einheit

DYWIDAG-Systems International GmbH, BU Geotechnik, Deutschland

DSI-Leistungen

Produktion, Lieferung

DYWIDAG-Produkte

GEWI®-Mikropfähle, Ø 50 und 63,5 mm

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