Ein Projekt von internationaler Bedeutung: DYWIDAG-Systeme sichern Neubaustrecke Stuttgart-Ulm

Die Erweiterung des Schienennetzes zwischen Stuttgart und Ulm ist ein wichtiger Bestandteil der sogenannten „Magistrale für Europa“ – des Eisenbahnkorridors, der Paris mit Budapest verbindet. Zu diesem Projekt gehört auch der Ausbau der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm mit der Anbindung und Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofes.

Im sogenannten Planfeststellungsabschnitt PFA 2.5a1, einem 1,2 km langen Abschnitt, wird der Ulmer Hauptbahnhof an die neue Strecke angebunden und umgebaut. Im Vorfeld der Arbeiten entstehen die Zufahrten zur Baustelle sowie zum zukünftigen Rettungsplatz. Dabei wird die bestehende Eisenbahnüberführung rückgebaut. Die neue Überführung wird in der Baugrube erstellt und anschließend eingeschoben.

Für die bis zu 8,80 m tiefe Baugrube wurde eine mit Holz und Spritzbeton ausgefachte Trägerbohlwand umgesetzt. Zur Sicherung der Verbauwände werden eine Lage Rundsteifen sowie 86 Stück temporäre DYWIDAG-Litzenanker, 4-0,60" und 5-0,60" in 4 Lagen angeordnet. Die Gesamtlänge der Litzenanker beträgt 2.050 lfm bei einer max. Einzellänge von 31,5 m.

Die eigentliche Umsetzung des Teilprojekts umfasst die Herstellung der Anschlagwand des Albabstiegstunnels und des Portalbauwerks mit den anschließenden Trögen 1 bis 3. Die Anschlagwand wurde bis zu einer Tiefe von ca. 27,0 m realisiert. Hierfür wurde das bestehende Galeriebauwerk mit DYWIDAG-Litzendauerankern gesichert und die angrenzende Böschung mit einer Hangsicherung aus einer Spritzbetonschale und GEWI®-Felsnägeln stabilisiert.

Die darunterliegende Baugrube des Portalbauwerks wurde mit einer aufgelösten und rückverankerten Bohrpfahlwand realisiert.

Die zum Teil 8-lagig rückverankerten Baugrubenwände wurden mit 194 temporären und 146 permanenten DYWIDAG-Litzenankern, Typ 4-0.60", 5-0.60" und 7-0.60" hergestellt. Insgesamt wurden 3.700 lfm Anker bei einer max. Einzellänge von 37,5 m hergestellt.

Außerdem wurden 102 GEWI®-Felsnägel, Ø 25 mm, mit einer Gesamtlänge von 538 m eingebaut. Die anschließenden Baugruben der Trogbauwerke TN1-3 wurden durch Spundverbauten realisiert. Hierfür wurde der anstehende Kalkstein ausgebohrt. Die 2-lagige Rückverankerung erfolgte durch den Einbau von 80 temporären und 60 permanenten DYWIDAG-Litzenankern, Typ 4-0.60" und 5-0.60" mit einer Gesamtlänge von 2.100 m.

Auftraggeber

DB Netz AG, Bauherrenvertretung Großprojekte Süd, Deutschland

Auftragnehmer

ARGE Nordkopf Ulm, VE 25-10a, bestehend aus Hubert Schmid Bauunternehmen GmbH (Spezialtiefbau), Matthäus Schmid GmbH & Co. KG (Hochbau), Geiger + Schüle Bau Ulm (Tiefbau, Gleisbau), alle Deutschland


DSI-Einheit

DYWIDAG-Systems International GmbH, BU Geotechnik, Deutschland

DSI-Leistungen

Produktion, Lieferung

DYWIDAG-Produkte

566 DYWIDAG-Temporär- bzw. Dauerlitzenanker, 4-0.60", 5-0.60" und 7-0.60"; 102 GEWI®-Felsnägel, Ø 25 mm

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