Effizienter Schutz vor Korrosion: DYWI® Drill-Mikropfähle erfolgreich in nicht-bindigem Boden getestet

Im Oktober 2014 wurden in der Kiesgrube Weihersbach, in der Nähe von Vilshofen an der Donau, DYWI® Drill-Mikropfähle in nicht-bindigem Boden eingebaut, um diese von externen Gutachtern untersuchen zu lassen.

Alle Pfähle wurden unter 20° gegen die Horizontale eingebaut. Zum Einsatz kamen zwei DYWI® Drill-Mikropfähle, Typ R32-400 mit je 18 m Länge, ein DYWI® Drill-Mikropfahl, Typ R38-550 mit einer Gesamtlänge von 30 m, zwei DYWI® Drill-Mikropfähle, Typ R51-800 mit je 27 m und zwei DYWI® Drill-Mikropfähle, Typ T76-1900 mit ebenfalls 27 m Länge.

Als Bohrkrone diente bei allen Installationen eine Kreuzbohrkrone mit Hartmetalleinsätzen. Das Unternehmen Hans Eberhardt übernahm die Bohrarbeiten.

Zusammen mit dem Unternehmen Karl Groß Kieswerke wurden die hergestellten Mikropfähle nach erfolgreichem Einbau vorsichtig mit einem Bagger freigelegt, von Kies und Sand befreit und anschließend vermessen und begutachtet.

Insbesondere an den Muffen und damit an den Abstandhaltern wurden die Hohlstäbe mit Hammer und Meißel frei gelegt, um den Zementstein und damit die Überdeckung an eben jenen Stellen genauer untersuchen zu können.

Herr Thomas M. Frey, Ingenieur der DSI in Königsbrunn, betreute die Versuche.

In Deutschland dürfen bei Mikropfählen als Korrosionsschutzmaßnahmen nur Zementstein- bzw. Verpressmörtel-Überdeckungen oder alternativ doppelter Korrosionsschutz (DKS) verwendet werden. Ein Verzinken oder Beschichten der Hohlstäbe wäre derzeit nicht zulässig.

Im Rahmen des externen Gutachtens konnte an allen Mikropfählen eine ausreichende Überdeckung als Korrosionsschutz nachgewiesen werden.

Zurück Mehr Projekte
DYWIDAG-Systems International GmbH

nutzen Sie unser Kontaktformular
senden Sie uns eine e-Mail
oder rufen Sie uns an:
Geotechnik  +49-8231-96 07-0
Spanntechnik  +49-2173-79 02-0