Test von Verkapselungsverhalten von Kunstharzpatronen in BergwerkenGeorge Fisher-Zinkbergwerk, AustralienIm George Fisher-Zinkbergwerk in der Bergwerksregion Mount Isa im Norden Australiens herrschen aufgrund geologischer Einflüsse stark korrosive Verhältnisse. Der Betreiber, Xstrata Zinc, der zum weltweit tätigen Bergwerkskonzern Xstrata Plc. gehört, musste daher bei den Vortriebsarbeiten guten Korrosionsschutz durch eine Vollverkapselung der Anker im Bohrloch sicherstellen. Für die Verankerung liefert DSI Australien chemische Posimix-Anker des Typs TB2220T1P10R. Die Anker sind 2.200 mm lang und haben einen Durchmesser von 20 mm. Im 4. Quartal 2007 führte DSI Australien in Zusammenarbeit mit Xstrata Zinc vor Ort eine umfangreiche Versuchsreihe durch, um den bestmöglichen Verkapselungsgrad für die Anker zu erreichen. Hierzu wurden Bohrlochstärken und Kunstharzpatronengrössen variiert.
Beide Alternativversuche erzielten den vom Kunden gewünschten Verkapselungsgrad. Xstrata Zinc entschied sich dann für die Variante 2, da die 33 mm Bohrkronen wegen lokaler Besonderheiten des Gesteins nicht mehrfach verwendet werden könnten. Die geringfügig höheren Kosten für die grösseren Kunstharzpatronen werden zudem durch die Mehrfachverwendung der 35 mm-Bohrkrone erheblich kompensiert. |

