Kathodischer Korrosionsschutz

Die Lösung: Kathodischer Korrosionsschutz

Bei dem Kathodischen Korrosionsschutz der Bewehrung wird über die Beeinflussung der Korrosionsprozesse die Korrosion dauerhaft zum Erliegen gebracht.
Der Nachweis darüber wird mittels Monitoring in festgelegten Zeitintervallen erbracht.

Neben den direkten Kostenreduzierungen (chloridbelasteter Beton auf Grund von eingetragenen Tau- oder Streusalzen muss nicht entfernt werden etc.) verringert sich auch der Aufwand für nachfolgende Instandsetzungen, da die Folgeescheinungen der Korrosion (Risse, Abplatzungen) ebenfalls reduziert werden. D.h. je früher eine KKS installiert wird, um so geringer sind die Folgekosten.

Die Bewehrung des Betons wird mit dem Minuspol einer Spannungsquelle verbunden. Als Pluspol wird ein Anodensystem auf den Beton so aufgebracht, dass über die Porenlösung ein Stromfluss zwischen Bewehrung und Anode stattfinden kann. Dadurch stellen sich an der Bewehrung verschiedene Effekte ein, welche die Korrosion reduzieren, bzw. verhindern.

KKS wird in der Richtlinie SIB des DAfStb als "Instandsetzungsprinzip K" neben den herkömmlichen Verfahren aufgeführt.

Obwohl schon in den 80ziger Jahren in den USA erstmalig vom Prinzip her angewendet und auch in einigen europäischen Nachbarländern schon seit einigen Jahren eingesetzt handelt es sich um ein innovatives Verfahren mit großer Nachhaltigkeit.

Die Anoden-Systeme

Für die Anwendung von KKS haben sich grundsätzlich zwei unterschiedliche Anodensysteme bewährt.

  • Gitter- bzw. Streifenanoden sowie Stabanoden aus aktiviertem Titan einschl. mineralischer Ankopplung
  • Leitfähige Beschichtungssysteme auf Kohlenstoffbasis.
Kathodischer Korrosionsschutz - System